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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (kurz:
BaFin) ist eine rechtsfähige deutsche Anstalt des
öffentlichen Rechts des Bundes mit Sitz in Bonn und
Frankfurt am Main.
Sie untersteht der Rechts- und Fachaufsicht des
Bundesministeriums der Finanzen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
(BaFin)
Überwacht in Deutschland Banken, Finanzdienstleister,
Versicherer und den Wertpapierhandel, um ein stabiles
Finanzsystem zu gewährleisten.
Sie schützt Anleger
und Verbraucher, bekämpft Geldwäsche und vergibt
Geschäftslizenzen. Ihr Ziel ist ein funktionierender Markt,
wobei sie jedoch nicht als Schiedsstelle für individuelle
Verbraucherstreitfälle fungiert.
Die Kernaufgaben der BaFin im Detail:
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Banken- und Finanzaufsicht:
Die BaFin stellt sicher, dass Banken und
Finanzdienstleister über ausreichend Eigenkapital und
Liquidität verfügen, um ihren Verpflichtungen nachzukommen.
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Versicherungsaufsicht:
Sie beaufsichtigt private Versicherungsunternehmen und
Pensionsfonds, um die Solvenz (Zahlungsfähigkeit) zu
gewährleisten.
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Wertpapieraufsicht: Sie überwacht den
Wertpapierhandel, um Marktmanipulationen und
Insiderhandel zu verhindern.
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Verbraucherschutz:
Die BaFin vertritt die kollektiven Interessen von
Bankkunden, Versicherten und Anlegern. Sie warnt vor
unseriösen Anbietern und Finanzprodukten.
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Bekämpfung von Geldwäsche:
Die Behörde sorgt dafür, dass Finanzinstitute Maßnahmen
gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ergreifen.
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Lizenzvergabe & Sanktionen:
Unternehmen benötigen für Finanzgeschäfte eine Erlaubnis
der BaFin. Bei Verstößen kann die Behörde Bußgelder
verhängen oder Lizenzen entziehen.
Die BaFin ist eine selbstständige Anstalt des
öffentlichen Rechts, die dem Bundesministerium der
Finanzen (BMF) unterstellt ist.
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